EWS La Thuile mit den Alchemy & Orbea Enduro Teams

Eingebettet in die rauen, gletscherbedeckten italienisch-französischen Alpen ist La Thuile seit Langem ein Favorit unter den Fahrern, wenn die Enduro World Series (EWS) zu Besuch kommt. Das naturbelassene und natürlich steile Streckensystem ist eine Herausforderung für Mensch und Material. Mit dem Mont Blanc im Norden ist diese Gegend so ursprünglich, rau und malerisch, wie es in den Alpen nur möglich ist.

Das lokale Streckenteam hinter den EWS-Trails treibt das Schwierigkeitsniveau jedes Jahr höher. Exponierte, hochalpine Abschnitte mit knochenerschütternden Drops und Sprüngen führen in enge Kurven hinab durch das dicht bewaldete Tal. Wie in vielen Gebirgsregionen ist auch das Wetter ein unberechenbarer Faktor. In der Nacht vor dem ersten Renntag zwang ein heftiges Gewitter die Veranstalter, die Reihenfolge der Stages umzudrehen, um etwas trockenere Strecken zu ermöglichen. Als ob die anspruchsvollen Trails und die Unberechenbarkeit des Wetters nicht genug wären, mussten die Fahrer zudem einen schwierigen Transfer zu Stage 2 bewältigen, mit einem 1.000-Meter-Anstieg kurz vor dem Start. Dies führte für viele zu einem engen Zeitfenster, und die meisten kamen nur wenige Minuten vor ihrem Start an, nachdem 2 Stunden und 15 Minuten für das Transfer-Zeitlimit vorgesehen waren.

Tag 2 brachte ebenfalls eine unerwartete Änderung mit sich: Stage 5 wurde verkürzt, sodass die Fahrer Stage 6 zweimal fahren mussten. Ebenso waren sowohl Stage 4 als auch Stage 6 kräftezehrende Läufe von über 10 Minuten, die im Hochalpinen begannen und ins Tal hinabführten. Thomas Lapeyrie und Becky Cook vom Orbea ENVE Team belegten den 6. Bzw. 8. Platz. Anneke Beerten stürzte leider in der ersten brutalen Stage aus, und Codey Kelley kämpfte sich trotz einer anhaltenden Erkrankung durch. Insgesamt eine beeindruckende Leistung, wobei alle Fahrer auf den M730-Laufrädern sowie den M Series Handlebars und Stems unterwegs waren.

Am Ende nahmen alle lebhafte Erinnerungen an ein unglaubliches Rennwochenende mit, das zweifellos die anspruchsvollste Runde der EWS darstellt. Verfolgt weiterhin unsere EWS-Athleten @OrbeaEnduroTeam, @AnnekeBeerten und @KelleyMTB, während sie bei den letzten EWS-Events antreten.