Abenteuerkatalysator: Crankworx Rotorua
Text: Dylan Stucki
Fotos: Dylan Stucki | Sarah Sturm | Dave Trumpore | Paris Gore
Ich war schon immer vom Rennsport fasziniert. Er nährt meinen Wettbewerbsgeist und war der Katalysator für viele unvergessliche Abenteuer. Rennen sind für mich nicht nur Hobby, sondern auch Lebensstil. Als sich die Gelegenheit ergab, beim ersten Crankworx Rotorua dabei zu sein und an der Eröffnungsrunde der Enduro World Series teilzunehmen, traf ich strategische Entscheidungen, die mich vor einem Rückzieher bewahren sollten. Alles schien zusammenzupassen, und das Timing war perfekt. Drei Monate vergingen wie im Flug, und ehe ich mich versah, rannte ich in Socken und mit meinen Sachen durch das internationale Terminal am LAX, während mein Name über Lautsprecher aufgerufen wurde.
Das Rennen in Rotorua war unvergesslich. Setzte auf Rot und hoffte auf das Beste, doch das Wurzel-Roulette reichte aus, um deine Taschen zu leeren und dich mit dem Gesicht im Schlamm zu landen. Die einzigartigen Trail-Bedingungen im Whakarewarewa-Wald ließen es so aussehen, als hätte sich jemand ins Hotel geschlichen, deine Reifen geschmiert und deine Fähigkeiten um zehn Jahre zurückgeworfen. Keine andere Wahl, als zu würfeln und zu hoffen, dass deine Reifen halten. Ich sprang von Bäumen und rappelte mich gelegentlich vom Boden auf, so dass ich das 7,5-stündige Rennen mit sieben Etappen unbeschadet überstand.
Nachdem das Rennen vorbei war und sich die Ereignisse von Crankworx beruhigt hatten, begann die nächste Seite des Abenteuers. Sarah, meine Freundin, ergatterte einen tollen Job als Freiwillige für drei Monate bei Diamonds in the Rough, einer Reihe von Mountainbike-Trainingscamps für Frauen in ganz Neuseeland. Ich hatte das Glück, sie eine Woche lang als Guide zu haben, als wir mit dem Fahrrad die Nordinsel bereisten. Die Fotogalerie unten zeigt die coolen Singletrails und die unglaublichen Aussichten unseres Abenteuers.