Heather Jacksons individuell lackierter E-118 Tri+

Inspiration findet man in vielen Formen, für einen Profi-Triathleten ist sie jedoch oft ein Fahrrad. Heather Jacksons neues, individuell lackiertes E-118 Tri+ wurde genau zu diesem Zweck entwickelt – um Inspiration und Ermutigung genau dann zu bieten, wenn sie am meisten gebraucht wird.

Gemacht für die Königin K

Das Erste, was an Heathers Fahrrad auffällt, ist sein recht dezentes Schwarz-Weiß-Design – es sei denn, es sind zufällig über 30 °C (86 °F). Die schwarze Farbe ist thermochrom, das heißt, sie verändert sich je nach Umgebungstemperatur. Steigt die Temperatur, wird das Schwarz durchsichtig und gibt den Blick auf ein völlig anderes Kunstwerk frei: Auf Gabel, Rahmen und Lenker kommt ein tiefroter Farbton zum Vorschein. Für ein Fahrrad, das bei den Ironman-Weltmeisterschaften zum ersten Mal auf den Lavafeldern von Kona gefahren wird, ist dieser rote „Ausbruch“ durch das Schwarz genau der gewünschte Effekt. „Das Design entstand, um das Fahrrad am Morgen des Rennens im ‚Kaltmodus‘ zu sehen und es dann während des Rennens zu entwickeln“, sagt Alexandre Saint-Jalm, Art Director bei Argon 18. „Zweifellos wird es am Ende der 180 km langen Radstrecke rot wie Lava sein.“

Worte der Weisheit

Auf der Gabel stehen von Heather selbst gewählte Worte, die Menschen oder Orte würdigen, die sie inspirieren. Dazu gehören Daida und Nana, ihre Großväter und Großmutter; Linda, die Schwiegermutter ihrer Schwester, die eine von Heathers größten Unterstützerinnen war und leider Anfang des Jahres verstorben ist; und natürlich Wattie, Heathers Ehemann Sean „Wattie“ Watkins. Auf der Gabel steht außerdem das Motto ihres Heimatstaates New Hampshire – „Live Free or Die“ – und ein Slogan, der ihre Karriere als Sportlerin geprägt hat: „You Miss 100 % of the Shots You Don't Take“. „Die Idee ist, dass die Worte dann fallen, wenn es im Rennen heiß hergeht, im wörtlichen und übertragenen Sinne“, sagt Saint-Jalm. „Das Ziel war, die Hitze zu nutzen und ermutigende und aussagekräftige Grafiken genau dann zu zeigen, wenn sie gebraucht werden.“

Eine kreative Partnerschaft

Das von Saint-Jalm bei Argon 18 entworfene Motorrad wurde von JoAnn Bortles von Crazy Horse Painting lackiert, einem führenden Unternehmen für individuelle Lackierungen von Motorrädern, Fahrrädern, Hot Rods und Trucks mit Spezialisierung auf die Lackierung von Fahrradrahmen aus Kohlefaser. Der thermochrome Effekt musste ausgiebig getestet werden, um sicherzustellen, dass er wie gewünscht funktioniert. „Es war wirklich wichtig, mit einer echten Fachfrau wie JoAnn zusammenzuarbeiten“, sagt Saint-Jalm. „Wir haben viele Tests durchlaufen, um es richtig hinzubekommen.“ Neben der thermochromen Behandlung ist auch die weiße Grundierung einzigartig, die einen subtilen irisierenden Effekt aufweist, der wie ein im Lack eingefangener Regenbogen aussieht. Alles in allem ist dieses Custombike definitiv nichts, was man alle Tage entlang der Queen K sieht.