Bike Check: Christian Pepers
Yeti SB140 Space Oddity

Fotos von JMV Photo

Immer wenn Chris King eine limitierte Farbe herausbringt, kann man sicher sein, dass sie einige individuelle Fahrradaufbauten anspornen wird. Christian Peper hat das auf eine neue Ebene gehoben, als er entschied, dass ein neuer Yeti-Aufbau für Chris Kings neue Violett-Farbgebung, die die 1990er Jahre förmlich atmet, nicht ganz ausreicht. Eine individuelle Lackierung an seinem SB140 war der einzige Weg, seinem „Space Oddity"-Aufbau gerecht zu werden.

„Ich hatte noch nie einen individuellen Lackierauftrag an einem Fahrrad gemacht, also habe ich ein paar Wochen lang Ideen mit Tec-Gnar hin und her geworfen, bevor ich mich schließlich für eine Farbauswahl entschied, die Chris Kings neue Violettfarbe ergänzen würde. Nach einer weiteren Woche des Austauschs entschieden wir uns für einen Farbverlauf von Spaceberry zu Schwarz. Ich wollte, dass es in den Details auffällt, ansonsten aber relativ dezent ist. In manchen Lichtverhältnissen sieht es aus wie ein NASA-Galaxiefoto, in anderen ist es so dunkel wie ein schwarzes Loch. Ich liebe den Farbwechsel wirklich", sagt Christian.

Die Ästhetik des SB140 ist nicht das Einzige, was es auszeichnet – Christian hatte einen sehr spezifischen Zweck für seinen neuen Aufbau im Sinn. „Es ist eher ein SB125, da ich einen kleinvolumigen Fox DPS Heckdämpfer mit kurzem Hub für 125 mm Federweg verwende und den Fox 36 von 160 mm auf 140 mm+ mit vollen Tokens reduziert habe. Warum? Weniger Luftvolumen für schnelleres Ansprechverhalten; dieses Fahrrad ist rein zum Springen gebaut. Steilerer Lenkwinkel für reaktionsfähigere Lenkung und etwas kürzeren Radstand."

Da das Fahrrad so zweckgebaut ist, gibt es viele kleinere Details, bei denen Christian alles gegeben hat. „Die Besonderheiten des Aufbaus wären eine Bremse , weil ich nicht viel bergab fahren werde. Starres Carbon-Sattelstütze auf 15 cm gekürzt, für geringes Gewicht und Minimalismus. 7-Gang-SRAM-Antrieb, da ich nicht vorhabe, viel zu klettern, und hoffe, dass ein kurzkäfiger Umwerfer leichter/stabiler ist. Der Umwerfer wird von einem Mini-GripShift bedient, weil ich nicht möchte, dass die Schalthebel beim Tuck-No-Hander in meinem Gürtel oder in meinen Taschen hängen bleiben. Zum Schalten benutze ich nur den Flansch und habe ansonsten einen vollständig einrastenden Griff für normales Fahren", erklärte Christian.

Rahmen –Yeti SB140
Laufräder – ENVE M730 27,5" auf Chris King ISO-Naben aufgebaut
Lenker – ENVE M7, 40 mm Höhenversatz
Vorbau – ENVE M7
Reifen – Maxxis Icon
Griffe – Deity Lockjaw
Pedale – Deity Bladerunner
Kettenblatt – Absoluteblack, 30Z in Chris King Violett (nicht in Produktion)
Individuelle Aufkleber – Stikrd, lila Chrom