TDF-Wettbewerbsgewinner – Eine Woche mit Team Dimension Data

Die Tour de France ist wie kein anderes Ereignis auf der Welt. Von den Millionen Fans, die jedes Wetter ertragen, um einen kurzen Blick auf ihre Lieblingsfahrer zu erhaschen, bis hin zur riesigen Karawane, die täglich die Rennstrecke bereist – die Tour hat ihr ganz eigenes unverwechselbares Flair, das man aus erster Hand erleben muss. Wir wollten einem glücklichen Wettbewerbsgewinner und seiner Begleitung dieses Tour-Erlebnis ermöglichen und einen Blick hinter die Kulissen mit Team Dimension Data gewähren. Josef und Maria Frick waren die glücklichen Gewinner und wurden beim ersten Ruhetag der Tour in Andorra begrüßt, wo sie das Team und den Staff des erfolgreichsten Teams bei der TdF 2016 trafen.

Am ersten Tag ihres Besuchs lernte Josef und Maria das Team kennen, wurden mit dem offiziellen Dimension Data Team-Kit ausgestattet und begleiteten die Fahrer bei ihrer Ruhetagsausfahrt in Andorra. Die Räder waren mit SES 4.5-Clinchern bestückt, und sie fuhren durch Andorra, bevor sie gemeinsam mit Serge Pauwels, Edvald Boasson Hagen und Steve Cummings den ersten Anstieg der Etappe des folgenden Tages erkundeten. Nach ihrer Ausfahrt hatten sie die Gelegenheit, mit dem schnellsten Mann der Tour, Mark Cavendish, und seinem bewährten Anfahrer Bernie Eisel zu plaudern, der wie unsere Wettbewerbsgewinner aus Österreich stammt. Am späteren Abend schlossen wir uns dem Team beim Abendessen an und erhielten beim Gespräch mit Teambesitzer Douglas Ryder sowie den beiden Direktoren Rolf Aldag und Roger Hammond interessante Einblicke in das Team und die Tour. Doug teilte großzügig seine Geschichte, wie er das Team über die Jahre aufgebaut hatte und zum ersten afrikanischen Team bei der Tour de France wurde.

Am nächsten Tag begannen wir mit einem Besuch beim Etappenstart und dem VIP-Dorf, wo Besucher Mitbringsel, Verpflegung und sogar Haarschnitte und Rasuren finden können. Nachdem wir die Abfahrt der kommerziellen Karawane beobachtet hatten, fuhren Josef und Maria in einem der Teamfahrzeuge mit und hatten einen Platz in der ersten Reihe, um die ablaufenden Taktiken zu verfolgen. Team Dimension Data hatte Edvald und Steve in der Ausreißergruppe, und die Begeisterung des Teams war über das Rennfunkgerät spürbar, als wir auf Revel und das Ziel zurasten. Wir parkten im Zielbereich und stiegen in den Teambus, um die Rennaction zu verfolgen, bevor wir zum Ziel gingen, um das Finale zu erleben, bei dem Edvald den Sprint als Dritter beendete.

Am darauffolgenden Tag trennten wir uns vom Team, als dieses die 12. Etappe in Angriff nahm. Wir entschieden uns, ein wenig durch die Provence zu fahren, und erkundeten auf eigene Faust einen sehr windigen Mont Ventoux. Wir starteten südlich des imposanten Mont Ventoux und fuhren eine atemberaubende kurvenreiche Straße durch die Gorges de la Nesque mit einigen beeindruckenden Ausblicken auf die Region. Nach einem kurzen Mittagsstopp in Sault stiegen wir von der Ostseite des Berges auf. Beim Erreichen des Le Chalet Reynard wurden wir von Zehntausenden Radfahrern und Fans empfangen – ein wahres Spektakel für sich. Die Winde, die die Bergflanke fegten, versuchten unseren letzten Gipfelstoß zu behindern, doch wir hielten durch, machten einige schnelle Aufnahmen vom Gipfel und fuhren anschließend wieder hinunter durch die Karawane der am Straßenrand geparkten Wohnmobile.

Am nächsten Tag fuhren wir früh die Strecke ab, um einen geeigneten Platz zum Zuschauen zu finden. Obwohl wir noch einige Stunden überbrücken mussten, bevor das eigentliche Rennen zu uns gelangte, gab es keinen Mangel an Unterhaltung, als die Massen den Berg hinaufströmten, um die Tour zu verfolgen. Bunte Outfits, Nationalfarben aus Ländern der ganzen Welt und viel Lärm waren allgegenwärtig, als die gesamte Straßenseite beim finalen Anstieg des Tages gefüllt wurde. Schließlich war es Zeit, dass das Rennen vorbeizog – Serge Pauwels befand sich in der Ausreißergruppe und kämpfte sich den Anstieg hinauf. Da das Peloton aufgesplittert war, dauerte es eine Weile, bis alle vorbeigezogen waren, und wir fuhren schnell nach Bedoin hinunter, um das Ziel und das sich entfaltende Drama mitzuerleben.

Wir freuten uns sehr, dieses einmalige Erlebnis mit Josef und Maria zu teilen. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Dimension Data Team für seine herzliche Gastfreundschaft während unseres Besuchs. Wer noch nicht bei der Tour de France war, dem sei dringend empfohlen, sie auf die Bucket List zu setzen!

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